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  • Marion Putensen

Der Frauenmantel


Bereits als Heilpflanze hat sich der Frauenmantel, wie der Name schon andeutet, hauptsächlich in der Frauenheilkunde bewährt, aber auch in anderen Bereichen kann er hilfreiche Dienste leisten. Es gibt kaum einen Bereich des Körpers, auf den der Frauenmantel nicht wohltuend einwirken kann. Zumindest glaubt das die Volksheilkunde.

Dem Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) werden seit altersher wundersame Heilwirkungen nachgesagt. Vor allem wurde ihm eine enge Verbindung zu den weiblichen Fortpflanzungsorganen zugeordnet. Tatsächlich wird das Heilkraut in der Volksmedizin gegen viele Frauenleiden empfohlen. Im Mittelalter sprach man dem Frauenmantel magische Heilkräfte zu. Schnell bekam die Pflanze auch den Namen „der Frauen bester Freund", denn ihre adstringierenden Gerbsäuren schwächen starke Menstruationsblutungen und mildern Wechseljahrsbeschwerden. Frauenmantel soll die Gebärmutter kräftigen, bei der Geburt die Wehen und bei Kinderwilligen die Empfängnis fördern. Seinen deutschen Namen hat der Frauenmantel bekommen, weil die Form seiner Blätter angeblich dem Mantel der Jungfrau Maria ähnelt. Andere Namen sind Jungfernmantel, Taukraut, Taubecher, Wundwurz und Perlkraut.Circa 1.000 verschiedene Arten des Frauenmantels sind mittlerweile bekannt. Alleine in Europa fühlen sich mehr als 300 Arten heimisch. Die Pflanze wächst als sommergrüner Zwerg- oder Halbstrauch. Des Weiteren kann sie als ausdauernde krautige Pflanze wachsen. Ein Großteil der in Europa auftretenden Arten pflanzt sich über eine ungeschlechtliche Samenbildung fort.

So bereiten Sie einen Tee aus Frauenmantel zu: Übergießen Sie 1 EL Frauenmantelkraut aus der Apotheke mit 1/4 l Wasser und bringen Sie dies zum Kochen. An einem warmen Ort (auf der Heizung oder in der Sonne) eine Viertelstunde lang ziehen lassen, dann abseihen. 1 bis 3 Tassen täglich trinken. Sie können den Tee auch für äußerliche Anwendungen verwenden.

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