• Unkrautgourmet

Frühlingskuchen


Ich liebe den Frühling! Die ersten Sonnenstrahlen erwärmen den Boden, die feuchte Erde verströmt einen ganz besonderen Geruch. Endlich Frühling.

Doch der persönliche Gute-Laune-Duftmix hat für jeden unterschiedliche Zutaten.Für mich riecht er nach Aufbruch, nach weg gehen, nach Freiheit und Veränderung. Frühling bedeutet für mich jeden Tag etwas Neues entdecken. Winterlinge, die am Tag zuvor noch nicht zu sehen waren und jetzt ihre frech gelben Blüten geöffnet haben, umrahmt von den dunkelgrünen Blättern und schließlich das dunkle Violett der Veilchen, die im Gras kleine Teppiche bilden und die, wenn man Glück hat, wunderbar duften und die ersten Bienen anlocken. Alles fängt an zu blühen und ich liebe das Vogelgezwitscher im Frühling besonders. Die Wildkräuter in meinem Garten fangen zart an zu blühen. Das Scharbockskraut, die Brennessel und der Bärlauch unten am Bach kündigen den Frühling an und verabschieden den Winter. Mit meinem Frühlingskuchen möchte ich Euch auf dieses schöne Jahreszeit einstimmen. Viel Spaß und lasst ihn Euch schmecken...

Zutaten:

  • 150 g Mehl

  • 150 g Speisestärke

  • 20 g Apfelmehl

  • 2 TL Backpulver

  • 1 Prise Salz

  • 250 g weiche Butter

  • 170 g Zucker

  • 2-3 Eßl Duftveilchensirup

  • 2 Pck. Vanillezucker

  • 5 Eier (M)

  • 70 ml Vogelmierensaft

  • Butter und Mehl für die Form

  • Blüten zur Dekoration

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180° vorheizen. Die Kastenform einfetten und mit Mehl ausstreuen. Alle Zutaten Mehl, Apfelmehl,Stärke, Backpulver und Salz mischen.

  2. Butter in einer Rührschüssel mit den Quirlen des Handrührgeräts glatt rühren. Den Zucker und Vanillezucker dazugeben und kurz weiterrühren, bis keine Zuckerkristalle mehr zu sehen sind. Dann nacheinander die Eier unterrühren. Zuletzt die Mehlmischung, den Vogelmierensaft und den Duftveilchensirup auf niedriger Stufe unterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist.

  3. Teig in die Form füllen und glatt streichen. Im Ofen (Mitte) in 50-60 Min. goldbraun backen, dabei den Kuchen nach ca. 20 Min. mit einem Messer längs einritzen.

  4. Den fertigen Sandkuchen aus dem Ofen holen und 10 Min. in der Form ruhen lassen. Dann vorsichtig aus der Form stürzen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

  5. Ich verziere den Kuchen mit ein wenig Zitronen-Staubzucker-Glasur und eßbaren Blüten aus meinem Garten

Vogelmierensaft

Die Voglemiere sehr gut waschen, in einem Sieb abtropfen lassen und in einer Maschine entsaften. Wer keinen Entsafter hat, kann die Kräuter grob zerkleinern und mit wenig Wasser im Mixer fein pürieren und dieses Püree durch ein feines Sieb abseihen.

Apfelmehl

Bei der Verarbeitung von Äpfeln bleiben so viele Reste übrig, diese kann man aber hervorragend weiter verarbeiten. Ich trockne diese und lege sie dünn auf Bleche und trockne sie im Ofen bei 50-60 °C und mahle sie anschließend zu Mehl. Das Apfeltrestermehl ist vielseitig verwendbar. Ich verfeinere damit meine Backwaren von Brötchen und Brot bis zu Kuchen und Kleingebäck und in meinen Joghurt.

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