Buschwindröschen


Bei meinem Streifzug durch die Natur entdeckte ich in den Laubwäldern auf den Waldböden eine Vielzahl von Blütenteppichen des Buschwindröschen - ein wahrer Augenschmaus. Das Buschwindröschen wird auch Anemone nemorosa genannt. Der römischen Mythologie nach haben wir diese Blütenpracht einem Eifersuchtsdrama um den Gott des Windes Zephyr zu verdanken. So soll die Göttin Flora ihre Rivalin, die Nymphe Anemona, in eine Waldblume verwandelt haben, die seitdem zeitig und ohne Schutz ihr „Dasein“ in den Wäldern fristen muss. So manche Magie und Zauberkraft sowie eine Vielzahl von Sagen und Mythen wurden diesem zarten „Hexenblümchen“ nachgesagt. Manche nennen sie auch Totenblume, bei anderen gilt das Buschwindröschen als Universalschutz gegen Krankheiten, doch in der modernen Heilkunde hat das kleine weiße Blümchen kaum Spuren hinterlassen. Da das Buschwindröschen in Deutschland unter Naturschutz steht, darf es nicht gesammelt werden. Auch das Ausgraben und Abschneiden der Blüten solltest du unterlassen, alle Pflanzenteile sind giftig für Mensch und Tier.