Hast du schon einmal ein Ritualbrot gebacken – mit Salbei aus deinem Garten?

In diesen Tagen backe ich Salbeibrot mit frischem Salbei aus meinem Garten.
Ein Brot, das Herz und Seele wärmt, die Sinne klärt und Altes verabschiedet.
Denn Salbei ist mehr als ein Kraut. Er ist ein Symbol für Reinigung, Bewusstheit und Schutz.
Schon unsere Vorfahren backten zu Samhain Ritualbrote, um Haus und Hof zu segnen und das Licht in dunklen Zeiten zu bewahren.
Der Duft von Salbei und frisch gebackenem Brot war ihr Dank an die Erde und ihr Gruß an die Ahnen.
Salbei klärt die Luft, vertreibt das Schwere und schenkt neue Klarheit.
Sein Rauch wurde früher genutzt, um Haus und Herz zu reinigen.Sein Duft begleitet seit Jahrhunderten die Übergänge des Lebens.
Das Brot zu Samhain war mehr als Nahrung.
Es war ein Opferbrot, ein Zeichen der Verbundenheit mit Erde, Ahnen und Kreislauf.
Man teilte es mit den Lebenden und gedachte derer, die gegangen sind.
Salbei, das Kraut der Reinigung und Erneuerung
verbindet die irdische Nahrung mit dem geistigen Neubeginn.
Er steht für Bewusstheit, Klarheit und Schutz.
Und genau diese Energie liegt in jedem Stück dieses Ritualbrots.
Das Brot verbindet, was sonst unsichtbar bleibt:
Erde und Geist, Mensch und Pflanze, Anfang und Ende.
Mein Rezept für dein Ritualbrot:
– 500 g Dinkelvollkornmehl
– 200 g Roggenschrot
– Frischer oder getrockneter Salbei aus dem Garten (nach Geschmack)
– Koriander & Fenchel (grob gemahlen)
– 300–500 ml lauwarmes Wasser oder Milch
– 1 TL Salz
– 2–3 TL Zucker
– 1–2 Päckchen Trockenhefe oder frische Hefe
– 1–2 EL Olivenöl
– 1–2 EL Apfelessig
Alles zu einem geschmeidigen Teig kneten, zweimal 40 Minuten gehen lassen,
bei 200 °C (Umluft 180 °C) etwa 60 Minuten backen.
Für kleine Brötchen: nur 25–30 Minuten.
Viel Spaß beim nachbacken :-)






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