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🌿 Johanni-Nüsse – Magie im Juni 🌿

  • Autorenbild: Unkrautgourmet
    Unkrautgourmet
  • vor 12 Minuten
  • 1 Min. Lesezeit

Einmal im Jahr, rund um den 24. Juni (Johannistag), schenkt uns die Natur etwas ganz Besonderes: grüne Walnüsse – weich, bitter-würzig, voller Sonnenkraft.

Nur wenige Tage sind sie reif für den traditionellen Nusslikör oder eine heilkräftige Tinktur. Seit Jahrhunderten wissen Kräuterfrauen, Heiler und Großmütter: Die Zeit rund um Johanni ist magisch. In den Tagen um die Sommersonnenwende werden die unreifen Walnüsse von Hand gepflückt, wenn ihre Schale noch weich ist – ein kostbares Fenster von nur wenigen Tagen. Ein uraltes Ritual, das nach Erde, Sommer und alten Geschichten duftet.

 Wer sie in der Morgensonne pflückt, spürt: Das ist mehr als Ernte – das ist Verbundenheit. Die Finger werden vom Saft schwarz – ein Zeichen, dass du Teil von etwas Größerem bist.

 Aus bitter wird süß: Wenn im Herbst aus den Nüssen ein dunkler Likör wird, schmeckt man darin den ganzen Sommer – konserviert in Flaschen, wie ein Schluck Sonnenlicht für kalte Tage.Außerdem fertige ich aus den Johanni Nüssen eine Tapenade oder lege sie ein. Das ist ein wahrer Gaumenschmaus für die „stille Jahreszeit“.

 Johanni-Nüsse sind für mich Erinnerung, Tradition und Magie – direkt aus der Natur.



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